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Kaffee – vom Anbau bis zur Röstung

Franz Eugen Köhler, Köhler's Medizinal-Pflanzen

Caffe Pronto verwendet für seine drei Sorten Roma, Firenze und Milano nur die hochwertigsten Kaffeebohnen der Sorten Arabica und Robusta.
Zwar gibt es über 120 Arten von Kaffeepflanzen, doch haben sich diese beiden Sorten, coffea arabica und coffea robusta, als Hauptverwendungspflanzen für den Kaffeegenuss etabliert.
Die Kaffeepflanze hat ihren Ursprung in den Hochländern Äthiopiens und des Sudans, wird aber heute weltweit in der tropischen und subtropischen Zone angebaut. Hauptanbauländer sind dabei Brasilien, Äthiopien, Costa Rica, Guatemala, Kenia und Kolumbien.

Coffea-Arten sind immergrüne Bäume oder Sträucher, die Steinfrüchte, sog. „Kaffeekirschen“ tragen. In diesen finden sich zwei bis drei Samen, die für uns so wertvollen Kaffeebohnen.

Die Erntezeit für Kaffeekirschen beträgt etwa drei Monate, von September bis Dezember. In kleineren Anbaugebieten werden sie oftmals noch von Hand gepflückt, so dass sicher auch nur die reifen Früchte geerntet werden.
Nachdem die Kirschen geerntet wurden, müssen sie innerhalb von wenigen Stunden weiterverarbeitet werden, da sie nicht lagerungsfähig sind. Die Kirschen werden gespalten und die innenliegenden Bohnen herausgeholt.
Diese kommen nun für 1-2 Tage in große Wassertanks, wo das übrig gebliebene Fruchtfleisch und die, die Bohnen umgebende Pektinschicht fermentieren.

Nun folgt ein tagelanger Trocknungsprozess der Bohnen. Dazu werden sie in den heißen Anbauländern in der Sonne ausgelegt und dabei mehrfach gewendet.

Getrocknet werden sie in Säcke verpackt und verschifft.

Am Verladehafen in Hamburg nehmen wir dann die Bohnen für unseren leckeren Caffe Pronto in Empfang.

Die Röstung erfolgt dann bei uns in drei unterschiedlichen Röststufen Roma, Firenze und Milano.

Picture by Franz Eugen Köhler, Köhler’s Medizinal-Pflanzen [Public domain], via Wikimedia Commons

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